Abschied


Dein liebes Gesicht noch einmal berühren,
lauschen der Stimme Klang.
Dein Herz erfühlen in seiner Tiefe,
mein eigenes so bang.

Ein letztes Mal zusammen lächeln,
durch fliessende Tränen seh'n.
Mit trüben Augen durch Blumenfelder,
tapfer und mutig geh'n.

Du, mit dem Blick dem Himmel schon nah,
erahnend der Engel Licht.
Ich, im Schmerz versunken, hilflos,
bis dass das Herz mir bricht.

Warte, es ist doch noch viel zu früh,
geh nicht, so schreit es aus mir.
Unsere Hände halten sich fest,
verbunden auf ewig sind wir.

Ein Lächeln spielt um deinen Mund,
vielleicht ein letzter Traum,
wo unsere Tränen zu Silber verschmelzen
wie perlende Lichter im Raum.



© Monika Schudel, 04. September 2005 ...