Zauber einer Winternacht
Stille liegt wie ein Gebet
auf den Feldern auf dem Wald,
in dem andachtsvollen Schweigen,
einer Glocke Ton verhallt.

Sterne funkeln aus dem Himmel,
gleissen in die weisse Pracht,
spiegeln sich in Eiskristallen;
Zauber einer Winternacht.

Und der Mond verteilt sein Lächeln,
sichtbar wird ein Wunderland,
dessen Glitzern mich entführt,
hin zum nahen Waldesrand.




Regenbogenfarbe funkelt,
sprüht aus jedem Tannenast,
den der Winter sanft berührt,
märchenhaft verzaubert hat.

Und nun spür‘ ich eine Wärme
die in meinem Herz entsteht,
und ein Hauch von grosser Liebe
durch mein ganzes Dasein weht.

Zauber dieser Winternacht
lässt mich stille Wunder seh‘n,
und ich lasse diesen Frieden,
dieses Glücksgefühl geschehn.

Monika Schudel, November 1998 . . .